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ECOloader: Universal-Robots-Arm zwischen KLT-Behälter und Werkstückträgern hinter Lichtvorhängen
Industrielle Automation

ECOloader

Pick & Place

Bauteile erkennen, greifen, ablegen – auch wenn sie nicht jedes Mal an derselben Stelle liegen. Der ECOloader ist die mobile Zelle dafür: UR10e mit Zweifingergreifer und 3D-Kamera, angedockt an die Anlage, die beliefert werden soll.

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Der Unterschied zum Palettieren

Beim Palettieren weiß der Roboter, wo das nächste Teil liegt. Beim Pick & Place muss er es erst finden.

Das ist der ganze Unterschied – und er entscheidet über den Aufwand. Solange Bauteile lagerichtig in einem Träger ankommen, genügt eine feste Position im Programm. Sobald sie verrutschen, gedreht liegen oder in wechselnden Magazinen kommen, braucht es Bilderkennung. Der ECOloader ist für den zweiten Fall gebaut: Eine 3D-Kamera erfasst die Szene, der Greifer fährt das an, was er dort tatsächlich vorfindet.

Die Zelle ist mobil und dockt an die Anlage an, die sie beliefert – Presse, Stanze, Laser. Sie ersetzt keine Linie, sondern übernimmt den Griff davor und danach.

Was in der Zelle steckt

  • Mobiles Grundgestell Die Zelle steht auf Rollen und wird an die Station gefahren, an der sie gebraucht wird.
  • Universal Robots UR10e 12,5 kg Traglast, 1.300 mm Reichweite – die mittlere Baugröße, ausgelegt auf Handhabung statt auf Zerspanungskräfte.
  • OnRobot 2FG7 Zweifingergreifer für das Handling. Er greift das Bauteil an der Kontur, nicht an einer Saugfläche.
  • Mech-Mind Kamerasystem 3D-Bilderkennung. Sie findet das Bauteil, statt eine feste Position vorauszusetzen – die Voraussetzung dafür, dass Teile lose ankommen dürfen.
  • Andockstelle für die bestehende Anlage Die Zelle wird an Presse, Stanze oder Laser angedockt, samt Schnittstelle zu deren Steuerung.
  • Zwei Schnittstellen zu BLOKSMA Für die Trägermagazine von BLOKSMA. Die Geräte selbst gehören nicht zum Lieferumfang.

Wofür die Zelle eingesetzt wird

Dieselbe Zelle, drei Aufgaben – der Unterschied liegt im Programm und in der Andockstelle, nicht im Aufbau.

  • Verpacken

    Teile aus der Zuführung aufnehmen und geordnet in Karton oder Trägermagazin ablegen.

  • Maschinen beschicken

    Presse, Stanze oder Laser mit Rohteilen versorgen und die fertigen Teile wieder entnehmen.

  • Umsetzen zwischen Trägern

    Zwischen zwei Magazinen umsetzen – etwa aus dem Anlieferungsträger in den Fertigungsträger.

Erst am Bauteil testen, dann beauftragen

Ob die Kamera ein Bauteil zuverlässig erkennt, lässt sich nicht aus einer Zeichnung ablesen. Deshalb steht dieser Schritt bei uns vor dem Angebot und nicht danach.

Glänzende Oberflächen, dunkle Kunststoffe, ineinander verhakte Teile, wechselnde Beleuchtung – all das entscheidet darüber, ob eine 3D-Erkennung im Serienbetrieb trägt oder nur in der Vorführung. Wir testen das Kamerasystem vorher an deinen echten Teilen, mit den Ausreißern aus der Produktion und nicht mit dem Musterteil aus der Schublade.

Fällt der Test negativ aus, ist das ein Ergebnis und kein Rückschlag: Oft lässt sich die Aufgabe dann mit einer geordneten Zuführung lösen, die ohne Bilderkennung auskommt – und günstiger ist.

Trägermagazine mit gefächerten Kleinteilen vor der Zelle, daneben die Bedieneinheiten

Welche Teile sollen umgesetzt werden?

Schick uns Bauteil, Trägerform und Stückzahl je Schicht – und sag uns, ob die Teile geordnet ankommen oder lose. Danach richtet sich alles Weitere.

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