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Universal-Robots-Arm mit Dosierwerkzeug über zwei Werkstückträgern auf der Arbeitsplatte
Industrielle Automation

ECOglueing

Kleben & Auftragen

Dichtungen, Kleber und ähnliche Medien genau dosiert auftragen – auf derselben Bahn, in derselben Menge, bei jedem Teil. Der ECOglueing ist die mobile Zelle dafür: UR5e mit Dosierkopf, Anschlagleisten und bauteilspezifischen Aufnahmen.

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Warum die Hand hier an ihre Grenze kommt

Eine Klebe- oder Dichtraupe wird nicht dadurch gut, dass jemand sich Mühe gibt, sondern dadurch, dass Weg und Menge gleich bleiben.

Beides hängt beim Auftragen von Hand aneinander: Wer schneller fährt, trägt weniger auf, wer langsamer wird, mehr. Zu wenig Material heißt Undichtigkeit oder eine Klebung, die nicht hält – und beides zeigt sich oft erst weit hinter dem Arbeitsplatz. Zu viel kostet Material und quillt heraus, wo es niemand haben will.

Ein Roboter fährt die Bahn jedes Mal mit derselben Geschwindigkeit ab, und der Dosierkopf gibt dabei dieselbe Menge aus. Das ist der eigentliche Gewinn – nicht die Geschwindigkeit, sondern dass Teil 500 aussieht wie Teil 1.

Was in der Zelle steckt

  • Mobiles Grundgestell Die Zelle wird an den Arbeitsplatz gefahren, an dem sie gebraucht wird, statt eine Fläche dauerhaft zu belegen.
  • Universal Robots UR5e Die kleinere Baugröße genügt: Beim Auftragen zählt die geführte Bahn, nicht die Traglast.
  • Dosierkopf Trägt Kleber, Dichtmasse und ähnliche Medien in gleichmäßig dosierter Menge auf.
  • Anschlagleisten Das Bauteil liegt bei jedem Durchgang an derselben Stelle – die Voraussetzung dafür, dass eine einprogrammierte Bahn passt.
  • Zwei artikelspezifische Aufnahmen Je Bauteil gefertigt. Zwei davon gehören zum Grundumfang der Zelle.

Mitwachsen

Die Grundzelle legt ein Teil ein, trägt auf und gibt es wieder frei. Zwei Erweiterungen sind vorgesehen, wenn daraus ein Durchlauf werden soll.

  • Durchlaufendes Fördersystem Bauteile laufen durch, statt einzeln eingelegt zu werden.
  • Kameraprüfung Prüft die aufgetragene Raupe, bevor das Teil weitergeht – Fehler fallen an der Zelle auf und nicht in der Montage.

Die Kameraprüfung ist dabei der Schritt, der aus der Zelle eine belastbare Station macht: Eine Raupe, die keiner prüft, fällt erst auf, wenn das Bauteil verbaut ist.

Kunststoffbauteil mit umlaufenden Öffnungen in der Aufnahme der Klebezelle

Was wir vorher wissen müssen

Beim Auftragen entscheidet das Medium mindestens so viel wie das Bauteil. Vier Angaben genügen uns für eine erste Einschätzung.

Das Medium: Welcher Kleber oder welche Dichtmasse, ein- oder zweikomponentig, wie zähflüssig, und wie lange bleibt sie verarbeitbar? Das Bauteil: Werkstoff, Größe und der Verlauf der Bahn – geschlossen umlaufend oder in Abschnitten? Die Menge: Wie viele Teile je Schicht, und wie viele Varianten? Der Nachweis: Muss das Ergebnis geprüft oder dokumentiert werden?

Aus diesen Angaben ergibt sich, ob der Dosierkopf der Grundzelle genügt und ob eine Kameraprüfung nötig ist – oder ob die Aufgabe eine andere Lösung verlangt.

Was soll aufgetragen werden?

Medium, Bauteil, Stückzahl und Bahnverlauf – damit sagen wir dir, ob sich die Zelle für deinen Fall auslegen lässt.

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